Der heute neu gewählte VBS-Vorsteher Ueli Maurer ist gegen das freiwillige Hinterlegen der Armeewaffe im Zeughaus. So lässt sich Maurer im Tages-Anzeiger vom 29.11.2008 folgendermassen zitieren: „Die Wehrpflicht gehört zur Tradition unseres Landes und ist Teil unserer Identität. Ich bin auch dagegen, dass Armeeangehörige ihr Sturmgewehr freiwillig im Zeughaus lagern dürfen.„ (Tages-Anzeiger, S. 3)
Der designierte Bundesrat Maurer vertritt damit stramm die Meinung seines Weggefährten Christoph Blocher. Dieser revidierte seine Ansicht nicht mal dann, als sein Neffe sich Anfang November 2008 mit seinem Sturmgewehr tötete. Für Blocher müssen die Waffen „beim Soldaten sein„, wie der Blick schrieb (Blick, 30.11.2008).
Der Schweizerischen Volkspartei (SVP) ist die Verfügbarkeit von (Armee-) Waffen demnach wichtiger als die Sicherheit des Volkes und das Leben der Bürger. Wieso nennt sie sich dann nicht Schweizerische Waffenpartei?
Ich bin gespannt, wie Ueli Maurer mit den drei Lösungsvorschlägen der Arbeitsgruppe „Ordonnanzwaffen“ umgeht. Und wie das Parlament und vor allem auch das Volk seinen zu erwartenden Entscheid beurteilt.
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Ich bin zwar deutscher und kein Schweizer aber..
ich finde die Idee gut, seine Waffen freiwillig im Zeughaus zu deponieren, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Waffen zuhause sicher genug gelagert werden (z.B. während man in Urlaub ist.).
Ich finde es immer besser, wenn ein Bürger selbst entscheiden darf.
Helmut