Tod nach dem „Obligatorischen“

Wie man am Montag der Presse entnehmen konnte, starb ein Armeeangehöriger am vergangenen Freitag kurz nach dem Absolvieren des Obligatorischen Schiessprogrammes in Bernhardszell SG. Todesursache war offensichtlich ein Schuss aus dem Sturmgewehr eines Kameraden. Der Schuss hatte sich auf dem Parkplatz in der Nähe des Schiessstandes gelöst und verletzte den jungen Mann tödlich. Ein Vorfall, [...]

Francescas Eltern kritisieren Waffenabgabepraxis der Schweizer Armee scharf

Einen Tag vor der morgigen Gerichtsverhandlung im Tötungsdelikt Hönggerberg melden sich die Eltern der durch eine Armeewaffe getöteten Francesca zu Wort. Im Gespräch mit dem Tagesanzeiger prangern sie die Schweizer Armee an und werfen ihr vor, am Tod ihrer Tochter mitverantwortlich zu sein:
„Francesca wurde mit einer Armeewaffe und mit Armeemunition getötet: Ihr Tod ist eine [...]

Bundesrat zeigt sich uneinsichtig

Der Bundesrat hat sich gestern gegen die Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ ausgesprochen und nicht mal einen Gegenvorschlag präsentiert. Damit riskiert die Landesregierung, vom Volk eine symbolische Ohrfeige in Form einer Annahme der Initiative zu kassieren.
Das bundesrätliche Nein offenbart, dass den Vertretern von SVP, BDP und FDP (und allenfalls auch der CVP) eine angebliche [...]

„Beobachter“ plädiert für eine Abrüstung

Der „Beobachter“ spricht sich dezidiert dafür aus, dass Schusswaffen endlich aus den Haushalten verschwinden. Der stellvertretende Chefredakteur Matthias Pflume hält fest, dass „Waffen im Besitz von Privaten [...] nicht etwa mehr, sondern weniger Sicherheit [bewirken]“ (Beobachter, 10/09).
Die einzelnen Artikel lauten:

Zeit zum Abrüsten
Fast täglich ein Zwischenfall
«Privater Waffenbesitz hat sich überlebt»

Maurer und Blocher stufen Armeewaffen höher ein als Menschenleben

Der heute neu gewählte VBS-Vorsteher Ueli Maurer ist gegen das freiwillige Hinterlegen der Armeewaffe im Zeughaus. So lässt sich Maurer im Tages-Anzeiger vom 29.11.2008 folgendermassen zitieren: „Die Wehrpflicht gehört zur Tradition unseres Landes und ist Teil unserer Identität. Ich bin auch dagegen, dass Armeeangehörige ihr Sturmgewehr freiwillig im Zeughaus lagern dürfen.„ (Tages-Anzeiger, S. 3)
Der designierte Bundesrat [...]

Was muss noch alles passieren?

Was, meine Herren Militär, aber auch meine Herren und Damen Politiker jeglichen Couleurs, muss noch passieren, bis Sie endlich einsehen, dass (Armee-)Waffen zu Hause nichts verloren haben?
Da bin ich mal für ein paar Tage im WK und was lese ich in der Presse?

19-Jähriger schiesst wild um sich

„Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung fand die Polizei mehrere Waffen [...]

4581 Dienstwaffen verschwunden

Gemäss offizieller Stellungsnahme des VBS gingen seit 1969 genau 4581 Dienstwaffen verloren. Ganze 3897 davon ausserhalb des Dienstes. Da betrunkene Rückkehrer aus dem WK oder der RS, die ihre Waffe im Zug oder am Bahnhof liegen lassen, sich noch im Dienst befinden, solange sie ihre Haustüre noch nicht durchschritten haben, gehen also 3897 Waffen bei [...]

Schizophrenie?

In der heutigen Ausgabe des St.Galler Tagblatts befindet sich auf Seite 11 ein Artikel mit dem Titel „Armeewaffen bleiben zu Hause“.
Daraus geht hervor, dass die St.Galler Regierung nicht über genügend Mut und Durchsetzungsvermögen verfügt, sich dem Bund zu widersetzen. Sie kuscht, verweist auf das Bundesrecht und eine zu findende, schweizweite, einheitliche Lösung. Damit verspielt sie [...]

Rundschau vom 28.11.2007

Falls ihr keine 15 Minuten Zeit habt, scrollt einfach zu 13:50 und schaut den Rest an. SVP-Nationalrat und Ex-Armeeinstruktor Roland Borer spricht sich da für die Hinterlegung der Dienstwaffe im Zeughaus aus (zumindest in Fällen, wie ich einer bin).

SF, Rundschau 28.11.2007
Hier einige Zitate aus dem Beitrag:
This Jenny (Ständerat SVP Glarus):
„Es ist ein [...]

Armeewaffen in sicheren Händen? Wohl nicht!

Guten Tag Herr Nef, Herr Schmid, Herr Melliger, Herr Müller
leider haben Sie, Herr Müller (Chef Militärverwaltung / Kreiskommandant), mein Gesuch zur Hinterlegung des Sturmgewehres abgelehnt. Sie schreiben, dass ich
„keine Begründung [liefere], warum an [meinem] Wohnort [...] die vorschriftsgemässe sichere Aufbewahrung der Dienstwaffe [...] nicht möglich ist (Gewehr und Verschluss getrennt).“
Entweder wurde mein Gesuch abgeändert oder Sie sind [...]

Antwort der Armee

Nach all dem Medienrummel der letzten Zeit, waren wir „Ungehorsamen“ natürlich gespannt auf die Reaktion der stolzen Schweizer Armee. Diese lautete wie folgt:
„Wir ersuchen Sie [...], Ihre Dienstwaffe innert 30 Tagen [...] abzuholen. … Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen [...] schriftlich Rekurs erhoben werden.“
(PDF mit ganzem Wortlaut)

Wie die Geschichte wohl weiter geht?

Erste Reaktion der Armeeführung

Da scheint Bern auf dem falschen Fuss erwischt worden zu sein. Folgende Eilmeldung wurde sofort im Anschluss an die Waffendeponierung vom 18.03.2008 in Zürich auf der Seite der Schweizer Armee publiziert: Nicht bewilligte „abgelegte“ Waffen gelten nicht als „hinterlegt“. Zudem wurde eigens ein PDF mit ausführlichen Informationen zum Sachverhalt erstellt.
Es scheint, als ob sich KKdt Nef [...]