Tod nach dem „Obligatorischen“

Wie man am Montag der Presse entnehmen konnte, starb ein Armeeangehöriger am vergangenen Freitag kurz nach dem Absolvieren des Obligatorischen Schiessprogrammes in Bernhardszell SG. Todesursache war offensichtlich ein Schuss aus dem Sturmgewehr eines Kameraden. Der Schuss hatte sich auf dem Parkplatz in der Nähe des Schiessstandes gelöst und verletzte den jungen Mann tödlich. Ein Vorfall, [...]

Armee – Flasche leer!

Während sich das Verteidigungsdepartement (VBS) zum Selbstverteidigungsdepartement wandelt und sich wahrlich übermächtiger Feinde (Zeckenattacke auf WK-Soldaten) widersetzen muss, harren wir Waffendeponierer immer noch der Beantwortung unseres Rekurses. Da Regierungsräte meines Wissens keine Fristen einhalten müssen, wird es wohl Winter werden bis wir mit einem Entscheid rechnen können. Dieser wird aller Aussicht nach mit demjenigen der [...]

Risikofaktor Armee

Aus Pietätsgründen beabsichtigte ich, das Bootsunglück auf der Kander in diesem Blog nicht zu thematisieren. Nun, da die ersten reflektierteren Artikel in den Schweizer Zeitungen erscheinen (NZZ und Tages-Anzeiger vom 19.06.2008 ), glaube ich, dies doch tun zu dürfen.
Das Schweizer Fernsehen will die Ursachen des Unglücks ausfindig machen und richtet sowohl die Politsendung Arena als [...]

Weiteren Tötungsdelikten vorbeugen

Im heutigen Winterthurer Landboten ist meine Replik zu diversen Leserbriefen der letzten Wochen abgedruckt. Hier die publizierte Version:
 
«Gehören Sturmgewehre ins Zeughaus?», «Landbote» vom 29. April und 15. Mai.
„Ich bin einer derjenigen, die ihr Sturmgewehr im Zeughaus Winterthur deponiert und anschliessend beim Regierungsrat rekurriert haben. Nun möchte ich zu den Leserbriefen vom 29. April und 15. [...]

FAZ wundert sich über Schweizer Praxis

In Ihrem Artikel vom 23.04.2008 greift die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) das tragische Tötungsdelikt am Hönggerberg vom 23.11.2007 auf. Sie hält fest, dass es „ein Verbrechen ohne Motiv“ war und schreibt „Hätte der angehende Soldat das Gewehr nicht mit nach Hause nehmen dürfen, würde Francesca P. heute noch leben“. (FAZ, 2008 )
Des Weiteren wundert sich [...]

Munition à discrétion

Arme Armee. Kaum verklingt das Echo aus dem Blätterwald, welches fünf rekurrierende Angehörige der Schweizer Armee hervorgerufen haben und schon schneidet sich das Schweizer Militär ins eigene Fleisch. Fast so, wie der Polizist in den USA, der sich bei einem Schulbesuch vor versammelter Klasse selber in den Fuss geschossen hat.
Wie der Winterthurer Landbote am 25.04.2008 [...]

Leserbriefe

Im Landboten vom 25.04.2008 sind zwei Leserbriefe abgedruckt, welche den grossen Rückhalt unserer Aktion in der Bevölkerung aufzeigen. Besten Dank für die Rückendeckung!
Hier beiden Leserbriefe:
„Verkehrte Logik. Vier junge Armeeangehörige aus Winterthur wehren sich dagegen, dass Ihnen die Möglichkeit verwehrt wird, ihre Dienstwaffe im Zeughaus zu lagern. Die Folge: Ihnen wird mit 10 Tagen Arrest oder [...]

Rekurs, Pressekonferenz und Reaktionen

Hier ist er also: unser Rekurs 
Medienecho zu unserer Pressekonferenz vom 22.04.2008:

Der Landbote: Soldaten fordern Kanton heraus (Front-Story!) Zugang nur über Login
NZZ: Gegen die Waffe im Schrank mit Kommentaren
Tages-Anzeiger: Zeughäuser wollen Gewehre nicht lagern
NZZ-Online: Kreiskommando lehnt Aufbewahrung im Zeughaus ab mit Kommentaren
NEU Radio Energy Zürich (2′32″)
Aargauer Zeitung: Soldaten müssen ihre Waffen wieder fassen

„«Ich bin zuversichtlich, dass der Regierungsrat zugunsten [...]

Pressekonferenz

Nachdem die Verfügung zur Abholung der Sturmgewehre Ende März bei uns eingegangen war, beschlossen wir, einen Rekurs auszuarbeiten. Diesen haben wir mittlerweile ausformuliert und werden ihn diese Woche abschicken.
Da die ganze Geschichte ein beträchtliches mediales Echo hervorgerufen hat, möchten wir das Absenden unseres Rekurses mit einer Pressekonferenz verbinden.
Deshalb laden wir hiermit alle Medienschaffenden ein, uns, unsere [...]

Basel folgt Genf – und Bundesbern schläft weiter

Der Basler Grosse Rat folgt laut der BaZ dem Genfer Beispiel und überwies am 16.04.2008 den Vorstoss zur kostenlosen Lagerung von Armeewaffen an den Regierungsrat. Damit beweist das Parlament von Basel-Stadt, dass es nicht weitere Opfer braucht, bis man zu einem Entscheid bezüglich der sicheren Aufbewahrung von Armeewaffen kommen kann.
Bundesbern zieht es hingegen vor, bis Ende [...]

Rekurs in der Pipeline

Da, wie schon am 29.03.2008 berichtet, unsere Gesuche zur Hinterlegung der Sturmgewehre abgelehnt wurden, werden wir nun einen Rekurs einreichen. Einzelheiten dazu werde ich in den nächsten Tagen an dieser Stelle veröffentlichen.
„Waffenabgabe: Gesuche abgelehnt
Zürich – Vor rund drei Wochen deponierten fünf Armeeangehörige unter medialer Begleitung ihre Waffen in einem Zeughaus in Zürich (siehe «Landbote» vom [...]

Was muss noch alles passieren?

Was, meine Herren Militär, aber auch meine Herren und Damen Politiker jeglichen Couleurs, muss noch passieren, bis Sie endlich einsehen, dass (Armee-)Waffen zu Hause nichts verloren haben?
Da bin ich mal für ein paar Tage im WK und was lese ich in der Presse?

19-Jähriger schiesst wild um sich

„Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung fand die Polizei mehrere Waffen [...]

St.Gallen reloaded

Von der Motion „Armeewaffen freiwillig im Zeughaus deponieren“ der St.Galler SP und der schizophrenen Antwort des St.Galler Regierungsrates berichtete ich ja schon letzte Woche.
Nun schreibt das St.Galler Tagblatt, dass der St.Galler SP-Fraktionspräsident und Jurist Fredy Fässler die geplante Protestaktion der GSoA unterstützt. Für ihn ist es ein Ausdruck des „aktiven politischen Protestes„. Nach Angaben des [...]

waffendeponierung im „heute“

Während der Kampf für mehr Sicherheit weiter geht, springen immer mehr Medien auf unseren Zug auf. Am 03.04.2008 wurde der Weblog zur Waffendeponierung im heute publik gemacht.

Schizophrenie?

In der heutigen Ausgabe des St.Galler Tagblatts befindet sich auf Seite 11 ein Artikel mit dem Titel „Armeewaffen bleiben zu Hause“.
Daraus geht hervor, dass die St.Galler Regierung nicht über genügend Mut und Durchsetzungsvermögen verfügt, sich dem Bund zu widersetzen. Sie kuscht, verweist auf das Bundesrecht und eine zu findende, schweizweite, einheitliche Lösung. Damit verspielt sie [...]